Einleitung
zu den Materialien

Einleitung
Biografie in Fakten
Literatur
Quellen

Kindheit und Jugend

Wölfel im Freikorps

Studium in München
und Würzburg

Liebe - Ehe - Alltag

Das Jahr 1932

Unter dem NS

Vor dem Volksgerichtshof

Wölfelgedenken
in Bamberg

 

Einleitung

Die folgenden Seiten „Materialien zu Hans Wölfel“ bieten in acht Kapiteln eine gedrängte Lebensbeschreibung des Bamberger Bürgers, Katholiken und Rechtsanwaltes.

Originaltexte Wölfels und Texte seiner Zeitgenossen dokumentieren das Geschehen, Bildmaterial veranschaulicht es.

Dieses Internetangebot und die darin gezeigten Photos und Dokumente beruht auf öffentlich zugänglichem Quellenmaterial. Falls durch die Veröffentlichung Urheberrechte berührt werden, möge man dies dem Verfasser mitteilen.

Autor: Alwin Reindl.
Herausgeber: Förderkreis zur Pflege des Erinnerns an Hans Wölfel e.V.


Biographie in Fakten

13. März 1902

1915



1919

1922







1923

1926

1929


1931

1931

1933

1941

1944


3. Juli 1947

 

Geburt in Bad Hall, Österreich.

Bei seinem Onkel Johann Wölfel,
dem Pfarrer der Pfarrei St. Jakobus der Ältere, Ebing.
Zögling des Aufseesianums.
Schüler des Alten Gymnasiums Bamberg.

Freiwilliger des Freikorps Berthold.

Abitur am Alten Gymnasium Bamberg.
Studium der Rechtswissenschaft in München.
Mitglied der Katholischen Studentenverbindung
Ottonia München im Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine (KV).

Ab Wintersemester 1922/23: Studium an der
Universität Würzburg,
Mitglied der Rheno Frankonia Würzburg im KV.

Vaterlandsrede im Bamberger KV.

Erste Staatsprüfung an der Universität Würzburg.

Zweite Staatsprüfung am Oberlandesgericht Bamberg. Heirat mit Elisabeth Rauh aus Pödeldorf.
Eröffnung einer Rechtsanwaltskanzlei in Bamberg.

Vorsitzender des Ortskartells der katholischen Vereine Bambergs.

Geburt der Tochter Irmgard.

Verteidiger Bamberger Bürger vor dem Sondergericht.

Regelmäßige Treffen des Wölfel-Kreises.

Todesurteil des Volksgerichtshofes wegen Wehrkraftzersetzung. Hinrichtung im Zuchthaus Brandenburg-Görden am 3. Juli 1944.

Beisetzung der Aschenurne Wölfels im Ehrengrab
der Stadt Bamberg.

Siehe auch die Kurzbiografie Wölfels an anderer Stelle dieses Internetangebotes.

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Literatur

Braun, Lothar: Hans Wölfel und sein politischer Prozeß. In: Bericht des Historischen Vereins Bamberg 139 (2003), S. 399-410.

Buchstab, G./ Kaff B./ Kleinmann, H. O.: Verfolgung und Widerstand. Christliche Demokraten gegen Hitler. Düsseldorf 1986. Darin Urteil des Volksgerichtshofes gegen Hans Wölfel und Urteilsbegründung, S. 177 ff.

Leugers, Antonia: Widerstand im Alleingang? Beispiele aus Bambergs Kirchengeschichte während des Dritten Reiches. Vortrag vor dem Historischen Verein Bamberg  zusammen mit dem Studienförderverein Mainfranken Bamberg am 16. Dezember 1994. In Bericht des Historischen Vereins Bamberg 131 (1995), S. 439 - 451.

Bocksch, Mechtildis, Hg.: Hans Wölfel. Ein Bamberger im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Leben und Erinnerung, Bamberg 2004.

Reindl, Alwin: Hans Wölfel als Anwalt vor dem Sondergericht Bamberg.
In: 149. Bericht des Historischen Vereins Bamberg (2013), S. 29 1– 320.

Zeißner, Werner: Hans Wölfel. In:  Zeugen für Christus. Das deutsche  Martyrologium des 20. Jahrhunderts. Hg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz von Helmut Moll. Paderborn 1999, Band I, S. 87 – 90.


Quellen

Archiv des Erzbistums Bamberg (AEB)
Nachlass Wölfel, Rep. 70 NLT, Nr. 11.
Nachlass Schneiderbanger, AZ 09.20 – W.
Wölfels Missalektüre, Rep. 4/2, 4217.

Archiv der Katholischen Studentenverbindung Mainfranken Bamberg im Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine:
Tagebuch mit den Reden und Gedichten Wölfels.

Bundesarchiv Berlin:
Akten des Volksgerichtshofes, Prozess Hans Wölfel: ZC 16287, Bd. I, II, III und IV.

Staatsarchiv Bamberg (StaatsAB):
Personalakten Hans Wölfel, Oberlandesgericht Bamberg, Rep. K 100/4, Nr. 4767.
Kaiser-Heinrich-Gymnasium Bamberg, Rep. K 532.
Freiherrlich von Aufsees’sches Studienseminar, Rep. N 70.
Sondergericht Bamberg, Rep. K 105.

Stadtarchiv Bamberg (StadtAB).

Der Fränkische Tag.

Das Bamberger Volksblatt für Stadt und Land.


 
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